Wichtige Lichtquellen und Positionierung
Die Basisausrüstung eines Studios umfasst im Normalfall ein oder zwei vielseitige LED‑Panels sowie Softboxen und einen reflektierenden Lichtschirm. Durch gezielte Platzierung in 45° oder 90° im Verhältnis zur Vorlage lassen sich weiche, gleichmäßige Lichtquellen einsetzen und gleichzeitig tiefere Schatten definieren. Bei Porträts ergibt sich so eine natürliche, schmeichelhafte Lichtführung.
Zusätzlich können Trennwände und Bodengrößen verwendet werden, um Lichtblende und Reflektionen gezielt zu modulieren. Durch das Experimentieren mit verschiedenen Barrieren wird der Lichtspalt vollständig kontrolliert, sodass die Farbtemperatur und der Schattenumfang exakt zu Ihrem gewünschten Ausdruck passen. Wichtig ist, dass die Auslage von Lichtquellen nicht nur die Szene beleuchtet, sondern auch die Stimmung unterstützt.
Kontrolle des Lichts mit Reflektoren
Reflektoren sind ein entscheidendes Werkzeug, um Licht nach Bedarf zu streuen und Schatten abzumildern. Für einfache Porträtaufnahmen kann ein Stück weißen Folie oder ein zweidingeshelling eines Softboxenlichts reichen, wenn überschüssiges Licht gehalten werden soll. Für ein filmisches Ambiente empfiehlt sich ein hohldurchsichtiger Spiegel.
Wir empfehlen, ein gemischtes Set von Reflektoren aus Aluminium, Gold und Milch besitzen; jeder Typ fügt eine andere Farbqualität hinzu. Durch das Experimentieren mit der Nähe und dem Winkel können Sie den Schatten Graduieren und den Lichteinfall anpassen, um die gewünschte Stimmung zu erreichen. Denken Sie daran: Reflektoren besitzen keine permanente Farbe, sondern verändern den Charakter des Lichts.